| Junge Aikidokas erforschen „Erfahrungsfeld der Sinne“ in Wiesbaden |
| Geschrieben von: Kai Muehleck |
| Samstag, den 06. Juni 2009 um 16:28 Uhr |
Am 20. Juni machten die Aikidokinder einen Ausflug zum Erfahrungsfeld nach Schloss Freudenberg in Wiesbaden Dotzheim.
„Wie viele Sinne hat der Mensch?“, soll der Künstler und Architekt Hugo Kükelhaus einmal gefragt worden sein, worauf er antworte: „So viele er kann!“. In Dotzheim bei Wiesbaden werden seine Vorstellungen von einem „Erfahrungsfeld der Sinne“ vom Verein Natur und Kunst im Schloss Freudenberg verwirklicht. Wie viele Sinne der Mensch wirklich hat und wie unsere Sinne wirklich funktionieren, davon konnten sich am 20. Juni die jungen Aikidokas des Postsportvereins selbst überzeugen.
Um das Schloss gab es allerlei zu entdecken: Barfußpfade, Klettergeräte, Balancescheiben, Schaukeln und vieles mehr. Im Schloss selbst wurde der Gruppe einige der über 90 Stationen vorgeführt. Sichtlich beeindruckt zeigten sie sich von einem Klangraum voller Gongs in dem auch geklärt werden konnte, welche Geräusche eigentlich „singende Steine“ von sich geben.![]() Im Freien mussten die Aikidokas Mut beweisen, als sie sich unter einen schwingenden 200 Kilogramm schweres Steinpendel legten, das dicht über ihre Köpfe sauste. Es gab so viel zu entdecken, dass man sich kurzerhand entschloss, länger als geplant zu bleiben, um in kleinen Gruppen das Schloss zu durchforsten, nach Herzenslust zu experimentieren oder der „Dunkelbar“ einen Besuch abzustatten, um in völliger Finsternis einen „Überraschungssaft“ zu trinken. Als die Postsportler schweren Herzens am Nachmittag das Schloss verließen, hatten sie noch lange nicht alles gesehen, waren aber um viele Erfahrungen reicher.
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 29. Juli 2009 um 06:07 Uhr |